Schatzkiste packen

Alle guten Handlungen haben ihren Ursprung in guten Gedanken.
(Swami Sivananda)

Wir beginnen die heutige Stunde mit einer Partner-Übung, welche die Wahrnehmung fördert:

Ablauf:
S1 setzt oder legt sich auf die Matte. S2 berührt S1 an einer beliebigen Stelle am Körper. Im Anschluss versucht S1 die berührte Stelle möglichst genau zu zeigen. Wenn das gut funktioniert, können nacheinander auch drei verschiedene Körperstellen berührt werden, die dann wiederum von S1 identifiziert werden müssen.

Da wir alle am Freitagmittag nach einem anstrengenden Morgen gemütliche Yogastunden vorziehen, nehmen wir im Anschluss verschiedene Dehnübungen ein und konzentrieren uns dabei auf den konstant fliessenden Atem.

Um die Stunde mit positiven Gedanken abzuschliessen, packen wir im Savasana liegend noch unsere ganz persönliche Schatzkiste:

Ablauf:
1. Denke an eine Fähigkeit, die du hast und auf du die besonders stolz bist. Eine Fähigkeit, die dir gefällt und die dich auszeichnet. (zum Beispiel „Ich kann sehr gut kochen.“ oder „Ich kann sehr gut Fussball spielen.“) Nimm dann diese Fähigkeit und packe sie in deine Schatzkiste.
2. Denke nun an eine Charaktereigenschaft von dir, die du schön oder bewundernswert findest und wofür dich die Leute sehr schätzen. (zum Beispiel „Ich bin sehr ehrlich.“ oder „Ich kann mich sehr gut in andere Leute hineinversetzen und Mitgefühl zeigen.“)
Nimm diese Eigenschaft und packe auch diese liebevoll in deine Schatzkiste.
3. Denke zum Schluss an etwas an deinem Aussehen, das dir besonders gefällt. (zum Beispiel „Ich habe schöne Augen.“ oder „Ich habe sehr schöne Füsse.“) Nimm dieses Stück von dir und packe auch dieses in deine Schatzkiste.
Umarme diese Schatzkiste nun einmal richtig fest und bedanke dich für diese Fähigkeiten und Eigenschaften von dir. Bewahre sie gut auf und sei stolz darauf.

Zum Abschluss der Stunde folgte wie immer unser gemeinsames  Ritual – eine Art Mantra, welches wir im Schneidersitz sitzend gemeinsam aufsagen und mit einer Handbewegung unterstreichen.

„Ich bin, wie ich bin – okay – namaste.“